Hungerländer werden zu Kornkammern der Welt. Was so hoffnungsvoll klingt, ist seit einigen Jahren bittere Realität: Reiche Staaten und Investoren sichern sich in Entwicklungsländern gigantische Landflächen, um dort intensiven Ackerbau zu betreiben. Jedoch nicht für die örtliche Bevölkerung. Im Gegenteil, die wird ausgehungert: Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, Grundwasser wird durch Pestizide vergiftet und die angebaute Nahrung exportiert.
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VERWEIGERTEN SICH DER UMSIEDLUNG. BÄUERIN TURU OMOD (MIT WEIßEM HEMD, KNIEND) MIT FAMILIE VORM NIEDERGEBRANNTEN ERNTESPEICHER: © Philipp Hedemann
Äthiopien vergibt riesige Landflächen an Agrarinvestoren. Der Export von Nahrungsmitteln aus einem der ärmsten Länder der Welt verspricht Millionengewinne.
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AENIGMA. IN BURUNDI STEHT HOMOSEXUALITÄT UNTER STRAFE. DAS PORTRÄT WURDE DAHER ANONYMISIERT: © Martina Bacigalupo / VU / laif
Seit 2009 sind in Burundi homosexuelle Handlungen verboten. Ein Hintergrundbericht über die gesellschaftlichen Folgen.
WeiterlesenDie Journalistin Dina Meza engagiert sich in Honduras seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Rechte der Bürger - und bringt sich damit selbst in Gefahr.
WeiterlesenDer Schweizer Regisseur Milo Rau gilt als führender Vertreter des "Reenactment"-Theaters - der Nachstellung der Realität auf der Bühne. Sein Thema sind die Menschenrechte. Sein Stil ist die Provokation.
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